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 Kup Prüfung 2015

 

Am 10. Oktober 2015 haben 12 Mitglieder aus unserer Kinder- und Jugendlichengruppe im Alter von 8-16 Jahren ihr Können unter Beweis gestellt. In der Kup-Prüfung haben sie gezeigt, was sie das Jahr über einmal in der Woche geübt haben. Hand- und Fußtechniken, aber auch Befreiungstechniken und ein Formlauf (der Kranich) wurde gezeigt. Natürlich gehören auch noch Falltechniken und Rollen sowie ein Theorie-Teil dazu. Alle konnten ihren Lehrer, Uwe Schlüter 1. Dan, überzeugen und haben den nächsten Gürtel bekommen. Ganz besonders klar war Piet (13 Jahre alt) in seinen Techniken. Seine Prüfungsergebnisse sind so gut, dass er einen Gürtel überspringen durfte und er ist zu Recht auf seinen grünen Gürtel stolz.

Die Erwachsenen können einen so großen Erfolg, wie das Überspringen eines Gürtels leider nicht aufweisen. Die diesjährige Kup-Prüfung für die Erwachsenen fand am 28.November 2015 gemeinsam mit einem weiteren Hamburger Dojang, dem Suyang, statt. Aber auch auch hier haben alle ihre Prüfung geschafft. Zwei von unseren weißen Gürteln sind nun gelb geworden (Mie, 44 und Caro, 29), ein gelber ist jetzt orange (Sebastian, 17), ein grüner blau (Annette, 46) und ein blauer ist nun blau-rot (Olga, 46) 

Die Vorbereitungszeit für eine Kup-Prüfung ist recht unterschiedlich. Neben der Frage, wieviel Zeit man in der Woche für das Training aufwenden möchte, ist es auch entscheidend, ob man weitergehen möchte oder nicht. Oftmals ist die nächste Gürtelstufe auch mit einer inneren Entwicklung verbunden. Unsere Lehrer helfen uns dabei, z. B. die Angst vor dem Fallen zu überwinden und Unsicherheiten im Training im Umgang mit dem Partner abzubauen. Dabei wird das Vertrauen zu uns selbst und den anderen Mittrainierenden gestärkt.

Die Prüfung vom blauen zum blau-roten Gürtel bedeutet das Weitergehen in der Mittelstufe. Während in der Unterstufe Angriffs- und Verteidigungstechniken festgelegt sind, sind hier bereits Elemente des freien Kampfes zu sehen. Aber Shinson Hapkido ist und bleibt eine Kampf- und Bewegungskunst, die darauf ausrichtet ist sich gemeinsam mit dem Partner zu bewegen und Verletzungen zu vermeiden. Wenn gekämpft wird, dann mit sich selbst. So sind auch hier alle heil geblieben und konnten an dem anschließenden kleinen Fest teilnehmen. Nur tanzen mochte keiner mehr, denn die Erwachsenen-Prüfung hat acht Stunden gedauert. Besonders gefreut haben wir uns, dass einige Hapkidokas, die nicht an der Prüfung teilgenommen haben, zur Unterstützung dabei waren. Wir wurden zwischendurch mit Wasser und Obst versorgt und waren vor allem für die moralische Unterstützung sehr dankbar.

Zu einer Probestunde bei Kyosanim Uwe (schwarzer Gürtel, 1. Dan), Kyosanim Marianne (schwarzer Gürtel, 2. Dan) und Busabonim Fred (schwarzer Gürtel, 3. Dan) sind Interessierte herzlich willkommen. Besonders erwähnen möchten wir noch, dass Busabonim Fred seit seinem 4. Lebensjahr erblindet ist. Das sollte allen Mut machen. Jeder kann Shinson Hapkido trainieren - jede/r im Rahmen der eigenen Möglichkeiten und wir alle miteinander.